Am Dienstag, den 07.04. ab 20 Uhr im Corvinushaus probieren wir mal etwas Neues aus: Quizzen nach der Nachbarschaftsküche.
In mehreren Runden zu unterschiedlichen Themen raten Teams aus 2 bis 6 Personen um die Wette. Neben klassischen Fragerunden gibt es ein Rate-Musikmedley und jede Runde gibt es kleine Köstlichkeiten zu gewinnen.
Meldet Euch bis zum 05.04. unter kontakt@gemeinsam-witzenhausen.de als Team oder Einzelperson an! Die Plätze sind begrenzt. Wir freuen uns auf Euch!
Die Arbeitsgruppe „Lokale Energiewende“, eine Initiative von Gemeinsam für Witzenhausen (GfW), lädt auch in diesem Monat wieder zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein. Diesmal geht es um das Thema Carsharing in Witzenhausen.
Carsharing ist perfekt für umweltbewußte Stadtbewohner, die kein eigenes Auto benötigen und dennoch unkompliziert mobil sein wollen. Was ist Carsharing und wie sehen die Nutzungsbedingungen aus? Als einer der ältesten Carsharing Anbieter in Deutschland ist Stattauto Carsharing seit über 35 Jahren fest in der Stadt Kassel verankert und hat ihrer Nutzern etliche Millionen Kilometer geteilte Mobilität zur Verfügung gestellt. Was im August 1991 als grünes Projekt mit einem Gebrauchtwagen und einem Anrufbeantworter als Buchungszentrale begann, ist heute ein mittelständisches Unternehmen mit Standorten im gesamten Kasseler Stadtgebiet und auch einem „Außenposten“ in Witzenhausen.
Harrald Wellnitz als Ansprechpartner von Stattauto Carsharing wird uns auf den neusten Stand bringen.
Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 25. März 2026, 19-21 Uhr im Generationentreff, Industriestraße 3 in Witzenhausen
Ansprechpartner Siegfried Asselmeyer und Ludger Beesten siegfried.asselmeyer@gmx.de Mobil: 0160/722 3948
Letztes Jahr bewegte die mögliche Schließung des Hortes im oekumenischen Kinderhaus St. Jakob die Stadtgesellschaft von Witzenhausen. Zahlreiche Gespräche zwischen allen Beteiligten wurden geführt, in Ausschüssen diskutiert und über 800 Unterschriften für den Erhalt der Einrichtung gesammelt. Schließlich zeichnete sich eine Lösung einer stabilen Finanzierung für die kommende Zeit ab. Die katholische Kirche, die Stadt Witzenhausen und die Eltern hatten sich auf einen klaren Fahrplan geeinigt, wie der Weiterbetrieb über das Jahr 2026 hinaus sicher gestellt werden sollte. Festgehalten wurde dabei, dass so schnell wie möglich ein neuer Vertrag zwischen der katholischer Kirche als Träger und der Stadt Witzenhausen geschlossen wird, um für die Kinder, Familien und Angestellten Sicherheit zu gewährleisten.
Seit den letzten Gesprächen im Dezember 2025 wurden weder „Gemeinsam für Witzenhausen“ noch den Eltern, Angestellten oder der Hortleitung über den Verlauf der Vertragserneuerung zur Weiterführung des Horts informiert. Weder die katholische Kirche, noch die Stadtverwaltung hatten signalisiert, dass die Vertragserneuerung nicht, wie mit allen Beteiligten vereinbart, von statten geht. Letzte Woche nun wurden die Eltern von Seiten der katholische Kirche mit der Entscheidung konfrontiert, dass der Weiterbetrieb des Horts zum 31.12.26 eingestellt wird. Begründet wurde dies mit einer bisher unvorhergesehenen finanziellen Mehrbelastung der katholischen Kirche mit über 100.000 Euro. Wie diese Mehrbelastung zu Stande kommt, warum diese Schwierigkeiten nicht frühzeitig mit Eltern und Angestellten kommuniziert wurden um ggf. gemeinsam eine Lösung zu finden, wurde bisher von Seiten der Kirche nicht kommentiert. Dass die im letzten Jahr von der Verwaltung des Horts präsentierten Zahlen alle falsch gewesen sein sollen, wirft viele Fragen auf.
In Zeiten von sozialer Unsicherheit brauchen Angestellte sozialer Einrichtungen, Familien und besonders Kinder Zuverlässigkeit und Sicherheit. Das Hin und Her für die Hortkinder im letzten Jahr, war eine extreme Belastung. Dass diese nun weitergeht und den Kindern ein Wechsel in den Schulhort mitten im laufenden Schuljahr bevorsteht, birgt Überforderung, welche nun von den Eltern und meist den Müttern, aufgefangen werden muss. Es macht uns wütend, wie hier mit den Angestellten des Hortes, den Eltern und den Kindern umgegangen wird.
Die beteiligten Initiativen zum Erhalt des Horts hatten mit der Entscheidung gezeigt, dass gemeinsam etwas bewegt werden kann. Mit dem erneuten intransparenten Umgang von Seiten der katholischen Kirche und Stadtpolitik wurde das mühsam erarbeitete Vertrauen erneut schwer beschädigt. Der Umgang mit dem zivilgesellschaftlichen Engagement zur Weiterführung des Hortes, das von allen Seiten als Wichtig und Ehrenwert gelobt wurde, ist enttäuschend. Es zerstört Vertrauen in Politik und Kirche, lässt Werte von Nächstenliebe und Solidarität zu leeren Phrasen werden und spielt den falschen Kräften in die Karten.
Als „Gemeinsam für Witzenhausen“ wenden wir uns warnend an alle diejenigen, die es mit Gemeinschaft in unserer Stadt, mit der Stärkung von Familien und Kindern, mit Politik auf Augenhöhe mit den Bürger:innen ernst meinen: In Zeiten wie diesen, wo Unsicherheit, soziale Sorgen und Vereinzelung sich in der Gesellschaft immer weiter ausbreiten, können wir uns nur auf unsere starke Gemeinschaft verlassen.
Arbeitskreis von Gemeinsam für Witzenhausen (GfW) für den Erhalt des Hortes
hiermit wollen wir Euch herzlich zum 11. Nachbarschaftsrat einladen.
Termin: 10.01.2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr Ort: Corvinus-Haus im Mehrzweckraum (Am Brauhaus 5)
Wir wollen gemeinsam das vergangene Jahr reflektieren und in die Planung des neuen Jahres andenken. Außerdem gibt es Informationen zum aktuellen Stand der Raumanmietung, es gibt Zeit für Rückfragen und eine Entscheidung, wie es mit dem Raum weitergeht.
Die Vorbereitungen laufen. Wenn Ihr Lust habt, Euch mit Snacks, Raumvorbereitung oder Kinderbetreuung einzubringen, sagt uns gern Bescheid.
Ladet gerne weitere Interessierte ein. Der Nachbarschaftsrat ist für alle Nachbar:innen aus Witzenhausen offen!
Außerdem startet auch die Nachbarschaftsküche ins neue Jahr – der erste Termin in 2026 ist der 13.01. – 17:00 – 19:00 Uhr, wie immer im Corviniushaus. Wir freuen uns auf Eure hungrigen Mägen!
Bitte sprecht euch in euren AGs ab, sodass mindestens eine Person aus jeder AG da sein wird. Wir freuen uns auf das Jahr 2026 !
Seit drei Jahren betreibt die Initiative „Gemeinsam für Witzenhausen“ (GfW) die Nachbarschaftsküche im Corvinushaus. Sie ist zu einem lebendigen Treffpunkt für 50 bis 80 Menschen pro Woche geworden – ein Ort, an dem Kulturen, Generationen und Lebenswelten zusammenkommen.
Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit setzt GfW ein Zeichen für Zusammenhalt: „Wir glauben an eine lebenswerte Zukunft, denn wir erschaffen sie jeden Tag.“ Zehn Arbeitsgruppen engagieren sich inzwischen für Themen wie Sozialberatung, Sprachförderung, Energiewende, Familienangebote, Bildung und öffentlichen Raum. Im Nachbarschaftsrat werden Projekte abgestimmt, bei der jährlichen Versammlung kann sich die gesamte Stadtgesellschaft einbringen. Für dieses Engagement wurde GfW 2024 mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis (Hessen) ausgezeichnet.
Dank an die Nachbarschaft
GfW bedankt sich herzlich für die breite Unterstützung aus der Bevölkerung – von Geld- und Sachspenden über bereitgestellte Räume bis hin zu den zahlreichen Ehrenamtlichen, die die Projekte überhaupt erst möglich machen. Nächster Schritt: Ein eigener Nachbarschaftsraum
Auf der Nachbarschaftsversammlung im November 2025 wurde klar: Viele der Aktivitäten stoßen räumlich an ihre Grenzen. Ergänzend zum Corvinushaus, dessen Küche und Saal dankenswerterweise weiterhin für die Nachbarschaftsküche genutzt werden können, bezieht GfW daher einen eigenen Raum, der Anfang kommenden Jahres zur Verfügung stehen wird. Er soll Platz bieten für, das Sprachcafé, die Sozialberatung, Kinder, Familien und eine offene Anlaufstelle für die ganze Nachbarschaft sein.
Um die Finanzierung langfristig zu sichern, bittet GfW um Spenden – „von der Nachbarschaft für die Nachbarschaft“. Darüber hinaus braucht GfW für diesen nächsten Schritt IdeengeberInnen, Tatkräftige und viele helfende Hände, um diesen Raum für die Nachbarschaft lebendig werden zu lassen. Herzliche Einladung!
Ein Film von der Nachbarschaft für die Nachbarschaft
Zur Erstaufführung auf der Nachbarschaftsversammlung noch mit großem Einsatz fertiggestellt zeigt der Film viele Nachbar*innen, die in GfW aktiv sind mit ihren Hintergründen, ihrer Motivation. Es wird spürbar das hier eine Vielfalt an Menschen aktiv an der Gestaltung ihrer Nachbarschaft arbeiten und das Gemeinsame im Vordergrund steht. Dass da noch vieles auf uns wartet lässt uns mit Vorfreude und Hoffnung in die Zukunft von Witzenhausen blicken.
Wir laden herzlich ein, gemeinsam den neuen GfW-Kurzfilm zu schauen – ein Film von und über die Menschen, die sich bei Gemeinsam für WItzenhausen für ein gemeinschaftliches Miteinander stark machen – inspirierend, anrührend, ernsthaft komisch und hinreichend selbstironisch.
Der Film wird direkt nach der Nachbarschaftsküche im Corviniushaus gezeigt
Die Arbeitsgruppe „Lokale Energiewende“ der Initiative Gemeinsam für Witzenhausen (GfW) lädt auch in diesem Monat wieder zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein, zum:
Mittwoch 26. November um 19:00 Uhr
inden
Generationentreff, Industriestraße 3 Witzenhausen
Wir nehmen wahr, dass viele Menschen tief verunsichert sind, wie mit dem Thema Energiewende umzugehen ist und was es für sie persönlich bedeutet. Die Folge ist oft dann erst mal abzuwarten. Um dieser Verunsicherung entgegenzutreten, bieten wir einen monatlichen Regeltermin mit Informationen zum Thema an. Hier stellen wir Beispiele vor, tauschen Erfahrungen aus und laden Expertinnen zu Vorträgen ein, um Ängste & Unsicherheiten abzubauen und ins Handeln zu kommen.
Runde Geburtstage sind immer ein besonderer Anlaß zu reflektieren und neue Vorsätze und Ziele zu setzen. So ist es auch naheliegend, dass wir uns nach den Feierlichkeiten zu 800 Jahre Witzenhausen der Zukunft unserer Stadt zuwenden. Neben gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen, wird uns auch die energetische Transformation von Witzenhausen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen stellen. Unser Bürgermeister Lukas Sittel wird in einem ca. 30-minütigen Vortrag die Situation aus Sicht der Stadtverwaltung darstellen und zu den folgenden Fragen Stellung nehmen. Danach ist wieder Zeit & Raum für den Austausch miteinander.
Wie ist der Stand einer kommunalen Wärmeplanung in Witzenhausen?
Gibt es Zielsetzungen, wie Witzenhausen bis 2045 CO2-neutral mit Energie versorgt wird?
Wie kommen wir an eine funktionierende, niederschwellige Ladeinfrastruktur für E-Autos?
Welche Beteiligung ist in diesem Prozess von Bürgern zu erwarten?
Wie ist die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude geplant?
Wir freuen uns auf den Vortrag und den anschließenden Austausch miteinander.
Ein Dialog zwischen Menschen in Witzenhausen am 09.11. um 15 Uhr im Rathaussaal. Anmeldung unter kontakt@gemeinsam-witzenhausen.de
Ukraine-Krieg, Wirtschaftslage, Energiewende, Migration und der Umgang mit der AfD – bei vielen aktuellen Themen kochen die Emotionen hoch und ein respektvoller Austausch ist nicht selbstverständlich. Auch in Witzenhausen wohnen Menschen zusammen, die ganz unterschiedlich leben und denken – Alteingesessene und Zugezogene, Studierende, Erwerbstätige und Erwerbslose, Jung und Alt. Wie gut hält die Witzenhäuser Bevölkerung trotz Meinungsunterschieden zusammen? Leben alle Gruppe für sich allein und Grenzen sich ab? Oder gibt es sogar ein Miteinander über kulturelle Unterschiede hinweg? Und was wünschen Sie sich für ein gutes Zusammenleben in Witzenhausen?
Wir alle erleben Zusammenhalt und Polarisierung in Witzenhausen etwas anders. Daher lädt die AG Kultur und Bildung aus der Initiative Gemeinsam für Witzenhausen am 09.11.25 um 15 Uhr zum Sprechen und Zuhören im RathaussaalWitzenhausen ein. In gemütlicher Runde können alle ihre Gedanken frei äußern – ohne Bewertung oder Unterbrechung.
Im Anschluss bieten wir bei einem kleinen Abendessen Gelegenheit im Gespräch zu bleiben.
Wir bitten um Anmeldung unter kontakt@gemeinsam-witzenhausen.de. Die Plätze sind begrenzt und Ihre Anmeldung hilft uns bei der Planung der Veranstaltung.
Am Donnerstagabend den 16. Oktober, lud Gemeinsam für Witzenhausen (GfW) ins Capitol-Kino zur Vorführung des Films „Bei uns heißt sie Hanka“. Über 50 Interessierte aus der Stadtgesellschaft folgten der Einladung, um mehr über die Geschichte und Gegenwart des sorbischen Volkes in Deutschland zu erfahren. Der eindrucksvolle Dokumentarfilm beleuchtet die Identität der Sorb:innen, ihre fortwährende Assimilation und Verfolgung seit der Gründung des deutschen Nationalstaates – insbesondere während des Nationalsozialismus. Auch aktuelle Herausforderungen wurden thematisiert, etwa der fortschreitende Braunkohleabbau, dem bereits hunderte sorbische Dörfer zum Opfer fielen. Zahlreiche sorbische Persönlichkeiten und Initiativen kamen zu Wort, darunter das sorbisch/wendische Parlament, der Schriftsteller Juri Koch und die Künstler:innen vom kolektiw.wakuum. So fanden nicht nur die großen Herausforderungen ihren Platz im Film, sondern auch die Vielfalt der sorbischen Kultur und das Streben nach einem würdevollen, selbstbestimmten Leben. Begegnung und gelebte Solidarität.
Die kleine Delegation aus der sorbischen Gemeinde Nebelschütz in der Lausitz – darunter Tomaš Čornak (Thomas Zschornak), von 1990 bis 2022 Bürgermeister der Gemeinde, der Musiker Jacke Schwarz und Elisabeth Scheibe von der Gärtnerei Permagold – besuchte am Freitag und Samstag verschiedene Menschen und Initiativen im Werra-Meißner-Land, unter anderem die solidarische Landwirtschaft in Unterrieden und das Dorf Hilgershausen. Dort berichtete Tomaš Čornak von seiner Arbeit als ehemaligem Bürgermeister und stellte verschiedene Projekte der Gemeinde vor, die die demokratische Teilhabe, ökologische Entwicklung und das sorbische Selbstverständnis stärken.
Ein gemeinsamer Sonntagsbrunch mit GfW bildete den Abschluss ihres Besuchs. In entspannter Atmosphäre tauschten sich die Gäste mit Aktiven aus Witzenhausen über kommunale Selbstbestimmung, lebendige Nachbarschaften und die Rolle zivilgesellschaftlicher Initiativen aus. GfW stellte ihre bisherige Arbeiten vor und gab Einblicke in laufende Projekte. Die Gäste aus der Lausitz betonten, wie wichtig der Austausch zwischen engagierten Initiativen ist – über kulturelle und regionale Grenzen hinweg. Mit den bewegenden Worten, dass auch kleine Völker wie das der Sorben der Welt etwas zu geben haben, und einem zweisprachigen Lied zum Abschied, endete der Besuch. Doch klar ist: Ein Wiedersehen soll es geben! Am besten in der Gemeinde Nebelschütz.